Tag 5 deiner Challenge, langsam geht’s auf die Zielgerade.

Hier ein kurzer Rückblick: Bisher hatten wir ja als Challenges

  1. die Atemübung,
  2. den Salat,
  3. den Waldspaziergang und
  4. gestern die kalte Dusche.

Die bisherigen Challenges hatten alle eine gewisse Gemeinsamkeit.
Nämlich, dass sie alle ein bisschen in Richtung Ursprünglichkeit zurück führen.

Tief atmen, Grünzeug essen, sich in der Natur bewegen und Kälte aushalten. Das sind ja gewissermaßen alles Sachen, die die Menschen früher quasi automatisch gemacht haben. Und heute aber nicht mehr, weil unser modernes Leben doch einiges von seiner Ursprünglichkeit verloren hat.

Spannender Gedanke, oder?

Nun aber zu unserer heutigen Challenge.

Es gibt noch ein paar wichtige Eckpfeiler für dein starkes Immunsystem, die ich nicht unerwähnt lassen möchte.

Los geht’s also mit Challenge Numero 5.

Challenge Tag 5 – Entspannung im Kopf

Gestern hatten wir eine ungemütliche Challenge, heute dafür eine vergleichsweise gemütliche … Heute sollst du nämlich das Meditieren üben.

Ich weiß, ich weiß, viele Menschen denken bei Meditation erstmal an was „spirituelles“ …

Du kannst Meditation aber als ein wirklich sehr wirkungsvolles Instrument für dich nutzen, ohne zum Buddhist werden zu müssen 😉

Die Studienlage zur Meditation ist gerade was die Stärkung des Immunsystem angeht eindeutig positiv:

Alles gute Dinge, die wir wollen.

Du fragst dich jetzt vielleicht: Wie genau funktioniert soll das denn bitte gehen?

Was man bisher eindeutig nachweisen kann ist: Meditation sorgt für eine tiefe Form der Entspannung. Das verringert in deinem Körper die Zahl der Stresshormone und Entzündungsproteine. Und das wiederum fördert die oben genannten Effekte.

Also, falls du nicht eh schon meditierst, dann gib der Sache jetzt mal eine Chance 😉

Wie geht das?

Meditieren ist an sich überhaupt nicht schwer.

Viele Menschen glauben ja, das Ziel beim Meditieren sei ‚an nichts mehr zu denken‘.

Und wenn das das Ziel wäre, dann müsste Meditieren zur olympischen Disziplin ernannt werden … weil das sauschwer ist.

Aber das ist ein Irrglaube. Natürlich gibt es Mönche und Gurus, die dieses Ziel verfolgen.

Aber unsere Zielsetzung ist da eine ganz andere.

Am besten lässt sich dein Ziel bei der Meditation so umschreiben: Versuche deinen Fokus bei einer Sache zu halten. Also z.B. bei deinem Atem.

Du kannst dir dafür selbst ein paar Brücken bauen:

  • Du kannst dich z. B. genau auf das Gefühl konzentrieren, wie die Luft durch deine Nase in deine Lungen strömt und wieder raus.
  • Oder du sagst dir gedanklich beim Ein- und Ausatmen selbst sowas vor, wie z. B. „eeein – aaaus“.

Damit kannst du es dir leichter machen, bei deinem Atem zu bleiben.

Aber was tust du, wenn du abschweifst?

Wenn du abschweifst, dann denkst du über alles mögliche nach …
Über die Arbeit. Über das Gespräch. Über deine Pläne. Über deine Sorgen …

Kein Problem, das ist vollkommen normal.

Sobald dir aber bewusst auffällt „Oh, jetzt bin ich gedanklich ja grad ganz woanders …“, dann hol dich selbst zurück zu deinem Atem.
Und konzentrier dich wieder aufs Einatmen und Ausatmen.

Manchen hilft es, wenn sie den Gedanken benennen, bei dem sie gerade waren.
Also sich z. B. sagen: „Jetzt war ich gerade wieder bei der Diskussion mit meiner Chefin.“

Dann kannst du den Gedanken leichter ‚abheften‘ und dich wieder fokussieren.

Wird dir das schwerfallen? Auf jeden Fall.

Aber das ist hier kein Wettkampf oder so.
Es ist einfach nur eine Fokus-Schulung.

Versuch einfach so lang wie möglich fokussiert zu bleiben.

Und sobald du merkst, dass du abgeschweift bist, richtest du deinen Fokus wieder auf deinen Atem.

Das ist schon alles.

Und jetzt bist du dran

Hier nochmal der Ablaufplan für deine heutige Challenge (hier auch zum Ausdrucken)
Lies dir den Ablauf vorher nochmal durch.

Vorbereitung:

  1. Plan dir heute 10 Minuten Zeit ein, in denen du komplett ungestört und alleine bist.
  2. Leg dir einen Timer zurecht (z. B. Stoppuhr oder Handy).

Ablauf:

  1. Setz dich hin und mach es dir bequem.
  2. Stell den Timer auf 10 Minuten ein.
  3. Starte den Timer und schließ deine Augen.
  4. Zähle innerlich von 10 bis 1 runter und konzentriere dich dabei ganz bewusst auf die Atmung.
  5. Ab jetzt fokussiere dich auf deine Atmung.
  6. Spür deinen Atem wie er in die Lunge reinströmt und wieder rausströmt.  Oder sage gedanklich „eeein“ beim Einatmen und „aaaus“ beim Ausatmen
  7. Wenn du merkst, dass du abgeschweift bist, dann benenne den Gedanken und kehre zurück zu deiner Atmung.
  8. Mach das so oft wie nötig. Immer zu deinem Atem zurückkommen.

Und das ist sie schon, deine Challenge für heute 😉

Warum das alles?

Wenn du meditierst:

  1. Beugst du Atemwegserkrankungen vor. Dein Körper wird durch Meditation gestärkt.
  2. Reduzierst du Entzündungen in deinem Körper.  Der Entspannungseffekt sorgt für ein Abbau von Entzündungsproteinen in deinem Blut.
  3. Erhöhst du die Zahl der Killerzellen in deinem Blut. Killerzellen spüren Krebszellen auf und zerstören sie.

Also leg los

Nimm dir die Zeit und probier es einfach mal aus.

Du fühlst dich hinterher auf jeden Fall frischer.
Und hast dich entspannt und dein Immunsystem gestärkt.

Das ist deine Challenge Nummer 5.